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Projekt Landauer-Chat
Der Landauer-Chat: Ein soziales Projekt mit Zukunft
Das regionale Medienprojekt �Landauer-Chat� wird zur Zeit durch ein neues p�dagogisches Konzept in Zusammenarbeit mit dem DKSB Landau und der Medienp�dagogin Sonja Fischer M.A. umstrukturiert und qualitativ erweitert. Ziel ist vor allem eine hochwertige Betreuung der �berwiegend jugendlichen Chatter (~10-16 Jahre) zu gew�hrleisten.
Was ist der Landauer-Chat?
Der Landauer-Chat ist ein ehreramtliches Projekt, das seit �ber drei Jahren von LD7.de betrieben wird. Zielsetzung ist es, ein regionales Chat-Angebot �ber das Internet f�r Landau und die S�dpfalz zur Verf�gung zu stellen, in dem Menschen aus der Region diskutieren, sich unterhalten oder kennenlernen k�nnen.
Dieses Internetprojekt wird zur Zeit von �ber 500 Chattern t�glich aktiv genutzt, registrierte Namen gibt es inzwischen an die 20.000. Mit diesem hohen Grad der Nutzung st��t das Projekt mittlerweile an Kapazit�tsgrenzen und zwar in zwei Bereichen: Die Technik, die der Chat ben�tigt, m�sste beschleunigt werden und vor allem die Betreuung der Nutzer bedarf eines professionellen Konzeptes.
Die Mehrheit der regelm��igen Nutzer sind Jugendliche im Alter von 11 bis 16 Jahren. Gerade in diesem - manchmal sehr schwierigen Alter ist eine Betreuung innerhalb des Chats unbedingt notwendig. Aus Sicht des Jugendschutzes sind Kontrollen n�tig, um Chatter, die sich nicht an die Regeln halten in die Grenzen zu weisen bzw. vom Chat fern zu halten, aber auch um Probleme, mit denen sich die Jugendlichen besch�ftigen, ad�quat begegnen zu k�nnen.
Worum geht es?
Der Wunsch w�re, eine p�dagogische, im Zweifelsfall auch psychologische Ersthilfe bieten zu k�nnen, also als kompetenter Ansprechpartner zu fungieren. Um dies auf einem qualitativ hochwertigen Niveau leisten zu k�nnen, wird eine Kooperation mit dem Deutschen Kinderschutzbund Landau-S�W e.V., die bereits seit Jahren das Kinder- und Jugendtelefon betreuen und auch eine E-Mailberatung anbieten, angestrebt.
Das hervorragende Know How der Fachkr�fte des Kinderschutzbundes kann dann dazu eingesetzt werden, um ehrenamtliche Chatpaten, die im Chat als Ansprechpartner zu erkennen sind, in einer modular aufgebauten Ausbildung zu qualifizieren.
Die Chatpaten haben die manchmal nicht einfache Aufgabe, im Chat f�r Ordnung zu sorgen. Einerseits wird man von St�renfrieden zum Teil sogar pers�nlich beleidigt, andererseits fordern die anderen Chatter, dass man f�r Ruhe sorgt und am besten rund um die Uhr pr�sent ist. Eine kontinuierliche Supervision und Weiterbildung ist f�r die Paten unbedingt notwendig.
Zu der normalen Chatbetreuung ist es ein weiteres Ziel, zu bestimmten Zeiten einen moderierten Chat f�r Kinder und Jugendliche anzubieten, bei dem alle gesendeten Beitr�ge vor der Ver�ffentlichung gelesen und gepr�ft werden.
Auch Themen-Chats zu ausgew�hlten Interessengebieten, an denen Fachleute zum jeweiligen Thema Stellung nehmen oder Sorgen-Chats, in denen psychologisch geschulte Berater einzelnen Chattern bei pers�nlichen Problemen mit Rat und Hilfe zur Verf�gung stehen, sind denkbare Konzepte um das bestehende Angebot qualitativ und quantitativ auszuweiten.
Erg�nzend zu den Angeboten des Chats besteht schon ein Weiterbildungsprogramm von Seiten des Kinderschutzbundes zu Themen der Medienp�dagogik und Internetnutzung (unter anderem auch sicheres Surfen durch Linux), das sich speziell an Eltern und Lehrende der j�ngeren Internetnutzer bzw. Chattenden richtet.
Durch das vorhandene B�rgerterminal am Danziger Platz 18, das von der LUG-LD eingerichtet wurde und betreut wird, sind R�umlichkeiten mit notwendiger Infrastruktur vorhanden um die neuen Paten auszubilden und um ihnen kostenlosen Internetzugang f�r die sp�tere Betreuung anzubieten.
Ein Projekt in dieser Form w�re bisher einmalig in Deutschland und zeigt, dass die soziale Aufgabe der Verantwortlichen auf Seiten der Chatbetreiber wie auch des Kinderschutzbundes fr�hzeitig erkannt wurde und durch die bereits vorhandenen Konzepte auch tatkr�ftig umgesetzt werden soll.
Warum ist eine Kooperation mit der LUG-LD sinnvoll?
Da der Landauer-Chat ein regionales Projekt ist, bietet die unmittelbare r�umliche N�he von Projektbetreibern, DKSB-Begleitung, Universit�t und LUG-LD eine interessante und produktive Kooperation.
Es gibt bisher eine Grenze, an die LD7.de als Chatbetreiber und DKSB sto�en: Die Finanzierung. Sie soll �ber soziale F�rdergelder realisiert werden.
Kurzfristig ist die Beantragung von Geldern �ber Aktion Mensch, �5000 x Zukunft� geplant. Allerdings d�rfen hier nur gemeinn�tzige Vereine offiziell den Antrag stellen und auch nur einmal. Das gemeinsame Projekt der �Babysitterb�rse� wurde ebenfalls aus diesem F�rdertopf finanziert, so dass der Kinderschutzbund selbst keinen weiteren Antrag mehr stellen darf.
Es ist ausdr�cklich darauf hingewiesen, dass der Antragsteller nicht der Ausf�hrende des Projektes sein muss, sondern nur als Ansprechpartner f�r die seri�se Umsetzung zur Verf�gung steht: �Es ist ausdr�cklich darauf hingewiesen, dass der Antragsteller nicht der Ausf�hrende des Projektes sein muss, sondern nur als Ansprechpartner f�r die seri�se Umsetzung zur Verf�gung steht: �Den Antrag auf F�rderung eines Projekts bei der Aktion Mensch k�nnen nur freie gemeinn�tzige Organisationen stellen. Das sind beispielsweise Sportvereine, Jugendvereine oder F�rdervereine an Schulen. Nicht antragsberechtigt sind dagegen Einzelpersonen, �ffentliche Tr�ger oder kommerzielle Anbieter. Antragsteller und Projektdurchf�hrende m�ssen dabei jedoch nicht unbedingt identisch sein. Damit sollen beispielsweise auch Jugendliche oder Jugendgruppen die M�glichkeit zur F�rderung ihrer in Eigeninitiative entwickelten Idee bekommen. Sie m�ssen sich einfach nur eine freie gemeinn�tzige Organisation als Partner und Antragsteller suchen.�
Vorteil f�r den Landauer-Chat w�re die Gewinnung motivierter und hochqualifizierter Chatpaten, -moderatoren und -berater. Hinzu k�me ein Prestigegewinn auf allen Seiten, das Gesamtprojekt bek�me qualitativ eine neue Dimension.
Wie k�nnte diese Kooperation realisiert werden?
Denkbar w�re also, dass die LUG-LD als Antragsteller fungiert. Alle Vorbereitungen � von der Antragstellung bis zum abschlie�enden Verwendungsnachweis � werden vom Kinderschutzbund �bernommen. Der Aufwand f�r die LUG-LD ist sehr gering.
Das zur Verf�gung stehende Geld wird haupts�chlich f�r die anfallenden Personalkosten f�r die Entwicklung des Konzeptes
Au�erdem soll ein neuer, leistungsf�higerer Server gemietet werden und eine stabilere Chatversion aufgesetzt werden. Die Anpassung und Programmierung �bernimmt Jochen Wambsgan�, der sowohl durch LD7.de als auch durch die LUG-LD am Projekt beteiligt ist. Dieser neue Server wird selbstverst�ndlich mit Linux als Betriebssystem betrieben werden.
Was sind die Vorteile f�r die LUG-LD?
Die Vorteile liegen vielleicht nicht direkt auf der Hand, sind aber bei n�herem Hinsehen gut nachzuvollziehen:
LUG-LD tritt als einer der Hauptsponsoren des Landauer-Chats auf und erh�lt entsprechende Werbefl�chen. Der Linux-Chatserver wird indirekt finaziert und betreut (s. o.).
Durch die Kooperation von LD7, Kinderschutzbund und Universit�t erh�lt das Projekt eine Gr��enordnung, die in der Region nicht �bersehen werden kann.
Auch �berregional ist dieses Projekt einzigartig und wird entsprechend bekannt gemacht.
Da PR in diesem Projekt eine gro�e Rolle spielt, sind Gelder f�r die Begleitung des Projektes durch Presseberichte und �hnliches vorgesehen, so dass auch die LUG-LD entsprechend in den Medien wahrgenommen werden wird.
Vor allem im Internet, im Chat selbst und auch auf LD7.de, wird das Projekt entsprechend ausf�hrlich vorgestellt und begleitet werden. In der Region z�hlen diese beiden Seiten zu den zugriffst�rksten Angeboten im Internet.
Im Chat sind sehr viele Jugendliche aus der Region unterwegs - sicherlich eine interessante Zielgruppe f�r den Verein.
Nicht zuletzt ist der Landauer-Chat ein soziales, ehrenamtliches Projekt, dass den Kooperationspartnern ein entsprechendes Prestige verleiht.
Links
www.LD7.de
www.landauer-chat.de
www.5000xzukunft.de
Serverinstallation beim Kinderschutzbund
Der Windowsserver beim Kinderschutzbund soll gegen einen Linuxserver ausgetauscht werden. Ziel und Zweck f�r die LUG ist, einen geeigneten Raum f�r zuk�nftige Installationspartys zu bekommen. Dort gibt es schon eine gute Infrastruktur mit Netzwerkdosen und Internetanschlus.
todo
Folgendes ist noch zu tun:
- Abkl�ren, was der Windowsserver alles leistet. Termin machen (Jochen, Klaus und Hakon?)
done
Was schon organisiert wurde:
- Die Firma R&Z Computer aus Landau wird uns einen Computer zur Verf�gung stellen, den wir als Server benutzen k�nnen.
